Beim ST Erzgebirge stehen im Winter nicht nur das klassische Training, sondern auch die schmalen Latten auf gefrorenem Wasser im Mittelpunkt. Neben intensiven Skilanglaufeinheiten im Trainingslager der Kadergruppe konnten einige erwachsene Mitglieder des Vereins bei renommierten Skimarathons beeindruckende Ergebnisse erzielen. Auch die Nachwuchssportler zeigten großen Trainingsfleiß: Sporttalent Kimi Richter absolvierte im achttägigen Wintertrainingslager beachtliche 180 Kilometer auf Skiern. Seine Trainingskolleginnen Lucy Göhler, Elisa Hiemann und Erik Findeisen standen ihm dabei kaum nach.
Dank hervorragender Schneebedingungen in den Kammlagen des Erzgebirges konnten die Skisportfreunde in diesem Winter optimal trainieren. Die Loipen im oberen mittleren Erzgebirge waren bereits ab dem 18. November 2024 befahrbar und ermöglichten durchgängige Trainingseinheiten vom 23. Dezember 2024 bis zum kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März 2025. Ein besonderer Dank gilt den Loipenmachern der Region – dem Skiclub Olbernhau, dem Hirtsteingebiet, dem Bergareal Lesná und insbesondere der Sportwelt Preußler mit den Schwartenbergloipen.
Mit beeindruckenden 2.636 auf Langlaufskiern absolvierten Kilometern war Alexander Steiner der trainingsfleißigste Sportler des ST Erzgebirge in diesem Winter.
Dr. Matthias und Konrad Weiß, die regelmäßig an schwedischen Volkssport-Events teilnehmen, stellten sich in diesem Jahr einer besonderen Herausforderung: Sie absolvierten den Vasalauf in der Nachtlauf-Variante.
Dr. Sirko Kamusella und Alexander Steiner gingen beim "Jizerská Padesátka" an den Start – einem der traditionsreichsten Skimarathons mit rund 7.000 Teilnehmern. Sirko erreichte in der Klassik-Variante Platz 184 und belegte in seiner Altersklasse einen starken sechsten Rang. Alexander wurde in der Skating-Variante 105. und erreichte in seinem Jahrgang Platz fünf.
Auch bei der Skimarathon-Europameisterschaft in Leutasch (Tirol) war Alexander Steiner erfolgreich: Über die 42-Kilometer-Distanz benötigte er knapp zwei Stunden und belegte Platz 116 – als zweitschnellster seines Jahrgangs.
Den krönenden Abschluss der Skilanglauf-Saison bildete der 200-Kilometer-Skating-Marathon im Isergebirge. Mitte März lag dort noch fast ein Dreiviertelmeter Schnee. Trotz anspruchsvoller Bedingungen mit stumpfem Neuschnee meisterte der Vereinsvorsitzende des ST Erzgebirge die gewaltige Distanz in rund 15 Stunden.