Corona und Training

 

Kaum wurde dem Winter "ade" gesagt, sind die Erzgebirgsspiele in den Sommersportarten gestartet. Im Aqua Marien vollzogen die Schwimmer den Auftakt. Beim Vorkampf des "Mittleren Erzgebirges" waren fast 160 Mädchen und Jungen gemeldet. Allein das gastgebende ST Erzgebirge aus der Region Marienberg, Olbernhau und Umgebung hatte 104 Sportler mit 562 Starts gemeldet. Der SV 1990 Zschopau war mit 55 Aktiven und 273 Starts vertreten. Die Besten wurden über jeweils 50 und 100 Meter Schmetterling, Rücken, Brust, Freistil und 100 Meter Lagen in zehn Altersklassen gesucht. Bei den Jüngsten standen statt 100 Meter jeweils pro Schwimmart die 50 Meter Beinestrecken auf dem Programm.

Die Gastgeber vom Schwimmteam Erzgebirge fischten insgesamt 240 mal Edelmetall, davon 110 Goldmedaillen aus dem schnellen Marienberger Wasser, welches extra für Wettkämpfe auf perfekte 26,5 Grad heruntergekühlt wird, um den Athleten die besten Bedingungen bieten zu können. Um sich für das Finale der Erzgebirgsspiele im Schwimmen zu qualifizieren, welches in diesem Jahr Mitte Juni in Aue stattfindet, werden sich die Sportler der noch folgenden drei Vorkämpfe der anderen Altkreise sicher die Zähne ausbeißen.

Die Leistungsträger des ST Erzgebirge flogen zu hervorragenden Bestzeiten. Die erfolgreichsten Medaillensammler waren Annika Uhlig und Tiffany Steiner mit je neunmal Gold. Fast nichts nach standen die Gebrüder Konrad und Johann Weiß mit je achtmal Gold und einmal Silber. Sieben mal ganz oben standen Niklas Uhlig und Nele Richter. Sechs mal keinen an sich vorbei liesen Max Hösel, Emma Seidel, Annica Müller und Emma Wittig. Erik Findeisen schlug fünfmal ganz vorn an. Nicht ganz so eine lupenreine Goldbilanz aber herausragende Leistungen erzielten Rachel Eidner, Joelina Mildner, Erik Reuter, Lucy Göhler, Lina Dietel, Nele Grosche und Kimi Richter. Zur Medaillenbilanz des Schwimmteams trugen insgesamt 63 Kinder und Jugendliche bei.

Von den Gästen des SV 90 Zschopau überzeugten Kylie Schopferer und Julie Marscher mit sechs Siegen auf ganzer Linie. Gustav Albert Zingler gewann fünfmal Gold und eine Silbermedaille. Viermal Gold in die Motorradstadt nahmen Noah Joel Meusel, Oliver Meyer und Finn Schache.

Über 50 ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des langen Wettkampfsonntags. Ihnen gilt ein besonderes DANKESCHÖN!

 

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