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Vom 20.- 21.2.26 fanden die Zollhaus Open - die Deutschen Meisterschaften im Eisschwimmen in Neuhermsdorf statt. An zwei Wettkampftagen traten rund 200 Athletinnen und Athleten an, um sich unter eisigen Bedingungen zu messen.

Bei einer Wassertemperatur von etwa 2 Grad Celsius wurden Strecken von 50 Metern, bis hin zu 1000 Metern geschwommen. Die Wettbewerbe fanden in den Disziplinen Freistil, Brust und Schmetterling statt.

In diesem Jahr waren die Zollhaus Open Teil des Weltcups der International Ice Swimming Association (IISA) und des Deutschland Ice Cups, was neben zahlreichen deutschen Starterinnen und Startern auch Sportlerinnen und Sportler aus dem Ausland, darunter aus Israel, ins Erzgebirge lockte. 

Die Regeln beim Eisschwimmen sind streng. Neopren und Co. sind nicht erlaubt. Geschwommen wird in gewöhnlicher Badebekleidung, Schwimmkappe und Brille. Außerdem ist ein Sicherheitsgurt Pflicht, um im Ernstfall schnell aus dem Wasser gezogen werden zu können. Startsprünge sind streng verboten, genauso wie Rollwenden und längere Tauchphasen. 

Auch eine Sportlerin des STE war dieses Jahr wieder bei dieser Veranstaltung vertreten. Anne Kreißig konnte sich bei eiskalten Bedingungen den 2. Platz über 50 Meter Freistil und den ersten Platz über 250 Meter Freistil erkämpfen. 

Trotz mehrmaliger Teilnahmen an diesem Event ist die Aufregung vor dem Start sehr groß. Beim Umziehen im Vorbereitungszelt tauscht man sich mit anderen Teilnehmerinnen aus, jeder erzählt und berichtet, es ist chaotisch und wuselig - Aufregung, etwas Angst. Die Sportlerinnen, die es geschafft haben, wirken erleichtert und glücklich.  Dann geht es los, der nächste Lauf wird aufgerufen, ein letzter Check - sitzen Kappe und Brille - Sicherungsgurt anlegen. Jetzt werden die Schwimmerinnen in das Starterzelt geführt. Hier ist es ganz ruhig, alle Sportlerinnen konzentrieren sich und bereiten sich mental auf den Wettkampf vor. Der Lauf wird aufgerufen, nun gibt es kein Zurück mehr. 

Im Bademantel geht es zum Start, dann das Signal: „Take off your clothes“. Kleidung ablegen, Brille aufsetzen, durchatmen.  „GO INTO THE WATER“ - Sekunden später geht es in das eiskalte Wasser.  Keine Zeit zum Verschnaufen, versuchen ruhig zu atmen, in Startposition gehen, absolute Konzentration. Start - das Wasser ist trüb im kleinen See am Zollhaus, es fällt schwer, sich zu orientieren. Man spürt die Kälte nicht, aber das Schwimmen im Eis kostet viel Kraft. Die einzelnen Züge werden schwerer, aber das Ziel ist immer im Blick - ANKOMMEN! Nur noch richtig anschlagen, dann ist es geschafft. Das Fassen der Leiterholme fällt schwer, die Hände sind taub und trotzdem ein Lachen im Gesicht und absolute Glücksgefühle. Jetzt schnell ins Saunazelt zum Aufwärmen. Hände und Füße schmerzen und der Körper zittert, um wieder auf Temperatur zu kommen, für die Meisten der schlimmste Teil am Eisschwimmen, was jedoch nicht davon abhält, es wieder zu tun:)

Seit 2026 gehört Eisschwimmen als neue Sportart zum DSV. Das große Ziel - Eisschwimmen soll olympisch werden. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln werden. 

 

Sponsoren

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